Ökosystem des Gebietes Tomsk
Mannigfaltige physikalisch-geographische Verhältnisse des Gebietes Tomsk bedingen ein ziemlich
kompliziertes Bild dessen Pflanzenwelt. Der größte Teil des Territoriums (85 %) ist bewaldet. Die
Buntheit der Pflanzendecke ist besonders im Süden des Gebietes zu beobachten, wo das Relief und die
Bodendeckung am vielfältigsten sind. Wenn man vom Süden nach dem Norden immer weiter kommt, bemerkt
man, dass diese Buntfarbigkeit allmählich verschwindet und die Pflanzenwelt gleichartiger wird.
Im Gebiet gibt es 8 Bodenarten: Bleicherde, Bleich- und Sumpferde, graue Walderde, graue
Gleyboden, Schwarzerde, Schwarz- und Wiesenerde, Sumpferde und Flussauenboden.
Der Grad der Versumpfung erreicht in der Region Tomsk 37 %. Ein besonderer ökologischer Wert der
Sümpfe besteht darin, dass sie das hydrologische Regime der Abflüsse von Flüssen regeln und einen
gigantischen Filter-Speicher bilden, der Elemente von der Atmosphäre absorbiert. Auf dem
Territorium des Gebietes gibt es einige Mineralwasservorkommen.
Das Territorium des Gebietes bilden Ebenen und Wälder (Taiga). Daher ist mehr als die Hälfte der
Tierwelt mit Wäldern verbunden, und ca. ein Drittel hat Wasser und Sümpfe als Lebensraum. Die
Mannigfaltigkeit der Fauna vertreten 325 Vogel-, 60 Saugtier-, 5 Amphibien- und 4
Kriechtierarten.
In Seen und Flüssen gibt es 33 Fischarten, 15 von denen von gewerblicher Bedeutung sind:
sibirischer Weißlachs, Stör, Sterlet u.a. Pro Jahr werden mehr als 2 Tonnen Fische gefangen. Die
Fischvorräte des Gebietes Tomsk wurden in den letzten Jahren umfangreicher.
Reich ist auch die Tierwelt des Gebietes Tomsk: auf dessen Territorium gibt es 28 Wildtierarten
sowie 40 Vogelarten, die gejagt werden können: Elchen, Rentiere, Rehen, Braunbären, Luchse, Zobel,
Fuchse, Eichhörnchen Wölfe u. a.
Die Umweltsituation ist im Gebiet Tomsk in großem und ganzem günstig. Einen bedeutsamen Beitrag
zur Erhaltung und Reproduktion der Tier- und Pflanzenwelt leisten besonders geschützte Territorien
des Gebietes Tomsk. Das sind 16 Naturschutzgebiete (1 – von föderaler und 15 – von regionaler
Bedeutung), 144 Naturdenkmäler von regionaler Bedeutung, ein Territorium mit rekreativer Funktion
sowie eine einmalige Pflanzensammlung des Sibirischen Botanischen Garten, des ältesten jenseits des
Ural.
Das Material wurde von der „Tomskgeomonitoring AG“ vorbereitet.
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